Die Ponte Nova von Ourense, etwa 450 Meter flussaufwärts von der Ponte Romana gelegen, ist eines der Symbole für den Fortschritt der Stadt. Ihre Geschichte beginnt im Jahr 1895, als der Bedarf an einer neuen Infrastruktur zur Verbesserung der Verbindung zwischen beiden Ufern des Miño erkannt wurde. Das Projekt wurde dem Ingenieur Martín Díaz de la Banda anvertraut, der ein für die damalige Zeit innovatives Werk im eleganten modernistischen Stil entwarf. Der Bau begann 1910 und wurde 1918 unter der Leitung von Manuel Fernández García abgeschlossen.
Die Ponte Nova verfügt über sechs Steinbögen und einen zentralen metallischen Abschnitt mit parabolischem Bogen, der Stein aus Outariz und Eisen kombiniert. Ihre Pfeiler sind dekoriert und mit Gusslaternen gekrönt. Seit ihrer Einweihung ist die Ponte Nova ein Symbol für die Modernität und das Wachstum von Ourense, sodass die Stadt auch als „Stadt der Brücken“ bekannt wurde.mo unha “ballesta” sobre as augas “cantariñas” do río Miño»
Wusstest du, dass es in Ourense eine moderne Brücke namens Ponte Nova gibt? Sie befindet sich in der Nähe der römischen Brücke und wurde gebaut, damit die Menschen den Fluss Miño leichter überqueren können. Der Bau begann vor über 100 Jahren und wurde 1918 abgeschlossen. Die Brücke hat Steinbögen und in der Mitte einen Eisenbogen, der wie eine große Armbrust über dem Wasser aussieht. Außerdem gibt es sehr schöne Laternen. Dank dieser Brücke wurde Ourense berühmt für seine vielen Brücken und wuchs zu einer modernen Stadt heran.
Die Ponte Nova von Ourense, eingeweiht am 31. Mai 1918, stellt ein Schlüsselwerk des galicischen Zivilmodernismus und einen Meilenstein der Ingenieurskunst des frühen 20. Jahrhunderts dar. Ursprünglich vom Ingenieur Martín Díaz de la Banda entworfen und unter der Aufsicht von Manuel Fernández García fertiggestellt, kombiniert die Konstruktion sechs Steinbögen — mit Stein aus Outariz, bearbeitet von Steinmetzen aus Cotobade — und einen zentralen metallischen Abschnitt mit parabolischem Bogen, was eine fortschrittliche technische Lösung für ihre Zeit widerspiegelt. Die Ornamentik umfasst dekorierte Pfeiler und Gusslaternen aus der Werkstatt Iglesias in Madrid. Die Ponte Nova erleichterte nicht nur die städtische Entwicklung und Expansion von Ourense, sondern wurde auch zum Symbol der lokalen Modernität, gelobt von Persönlichkeiten wie Risco, Cuevillas und Trabazo, und festigte das Bild von Ourense als „Stadt der Brücken“.