Bueu hat eine tausendjährige Geschichte, wie die in dieser Gemeinde verstreuten Megalithkonstruktionen und Petroglyphen inmitten der Atlantikroute der Casitérides zeigen. Obwohl es keine dokumentierten mediterranen Überreste gibt, ist es schwer zu glauben, dass die phönizischen Seeleute vorbeikamen.
Zu diesen antiken Überresten, die von Bueu geschätzt werden, gehören die Megalithen (Mámoas) von Castiñeiras, die in einem Gewerbegebiet begraben sind, und die Mámoa von Forno das Arcas in Cela. Diese prähistorischen Gräber, die für das megalithische Galizien so charakteristisch sind, sind Erdhaufen und Steine, die einen Dolmen im Inneren verstecken.
In Castiñeiras hebt sich auch die Petroglyphe von Abelaires hervor, eine Reihe von Höhlenstichen von 4.000 Jahren, die bereits die Phönizier auf ihrem Weg durch Galicien begrüßten. Die Petroglyphe von Castiñeiras reproduziert Entwürfe, die an anderen Orten in Galicien wiederholt werden: Tiegel, Kreise und Labyrinthe.
Bueu ist übersät mit Castros: Ons, Castrillón (Meiro), Bon (Beluso) und A Cividade, alle aus der Bronzezeit, und andere später, wie Pescadoira und Meiro.
Die prähistorische Zuflucht von Chan de Castiñeiras in Bueu ist eines der wichtigsten Felder der Hinkelsteine (Mamoas) und Dolmen in Galicien. Es liegt in der Nähe des Parks von Cotorredondo und des Castiñeiras-Sees, zwischen den Gemeinden Vilaboa und Marín (Pontevedra).
Die Dolmen, typisch für das Ende der Jungsteinzeit, waren eine Art Grabdenkmal, d.h. dort, wo die Toten der benachbarten Dörfer begraben wurden. In der gleichen Linie waren die Mámoas oder Medoñas Gräber, die von einem Dolmen gebildet wurden, der von einem Erdhügel bedeckt war, der in der Vergangenheit zur Markierung oder Abdeckung eines Grabes verwendet wurde.
Dank verschiedener Untersuchungen wurde "Mámoa do Rei" gefunden, die um 3.000 v. Chr. Erbaut war. Mit einem Durchmesser von etwa 25 Metern ist es eines der wichtigsten Mámoas in Galicien.