Der Peto da Virxe do Carme, in der Nähe von As Burgas gelegen, ist ein einzigartiges Beispiel für das volkstümliche religiöse Erbe von Ourense. Es handelt sich um ein kleines steinernes Denkmal, typisch galicisch, das eine Abbildung der Jungfrau Carmen beherbergt. Diese Art von Bauwerken, bekannt als petos de ánimas, waren Orte des Gebets und der Einkehr, an denen Wanderer Opfergaben hinterließen oder für die Seelen des Fegefeuers beteten. Ihre Präsenz neben den historischen Thermen von As Burgas verstärkt die Verbindung zwischen spiritueller Tradition, städtischer Landschaft und Thermal-Kultur.
Der Peto da Virxe do Carme, der sich im Thermalbereich von As Burgas in Ourense befindet, stellt ein wertvolles Beispiel für einen städtischen peto de ánimas dar, der an einem solchen Standort selten ist. Aus Stein gefertigt und in traditioneller galicischer Typologie präsentiert er eine Nische mit der Abbildung der Jungfrau Carmen, einer seit dem 18. Jahrhundert weit verbreiteten Verehrung, die mit der Rettung der Seelen im Fegefeuer verbunden ist. Seine strategische Lage verstärkt seine andächtige und lehrreiche Funktion, da er gewöhnlich Passanten zum Gebet und zur Almosen gab. Dieser Peto repräsentiert neben seinem ethnografischen Wert die Volksfrömmigkeit von Ourense und die Integration der Votivkunst im öffentlichen Raum.
Der Peto da Virxe do Carme, der sich in der Nähe der berühmten Thermen von As Burgas in Ourense befindet, ist ein kleines steinernes Bauwerk mit einem religiösen Bild. In Galicien werden diese Denkmäler petos de ánimas genannt und waren Orte, an denen die Menschen anhielten, um zu beten, Münzen oder andere Opfergaben für die Verstorbenen zu hinterlassen. Sie befinden sich an Wegen oder Plätzen und sind Teil unserer Traditionen. Dieser Peto zeigt uns, wie die Menschen früher Religion mit dem täglichen Leben verbanden und wie sie das Andenken an die Verstorbenen pflegten.