Einsiedelei auf dem Monte da Trapa, verbunden mit Volksbräuchen und archäologischem Erbe.
Die Einsiedelei Santa María de Pena Redonda, gelegen auf dem Monte da Trapa (514 m) in Paradela, ist ein wertvolles Zeugnis des religiösen und kulturellen Erbes der Ribeira Sacra.
Errichtet auf einem alten Castro, stammt die Einsiedelei mindestens aus dem Jahr 1708, wie eine Inschrift an ihrem Triumphbogen zeigt, und weist mehrere Inschriften auf, die verschiedene Restaurierungsphasen vom 17. bis zum 20. Jahrhundert dokumentieren.
Im Inneren bewahrt sie einen Altaraufsatz, der mit dem Kloster San Facundo de Ribas de Miño verbunden ist und die religiöse und historische Verbindung der Region zeigt.
Die Einsiedelei ist von Volkslegenden umgeben, wobei die Jungfrau von Pena Redonda im Mittelpunkt von Traditionen wie der jährlichen Wallfahrt am 8. September steht, bei der um Schutz für die Ernten gebeten wird.
Der Standort bietet einen außergewöhnlichen Panoramablick auf das Tal des Flusses Miño sowie auf andere Einsiedeleien und nahegelegene Gemeinden.
Außerdem beherbergt der Monte da Trapa archäologische Überreste wie römische Minen und eine Höhle mit Stalaktiten, was den historischen und natürlichen Wert der Umgebung bereichert.