Romanische Kirchenfestung aus dem 12. Jahrhundert
Die Kirche San Xoán, auch bekannt als San Nicolao, ist eines der bedeutendsten romanischen Denkmäler des Jakobswegs und das imposanteste Gebäude in Portomarín.
Errichtet zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert, zeigt sie eine einzigartige Architektur als Kirchenfestung mit einem einzigen Kirchenschiff, einem halbrunden Chor, Zinnen, Schießscharten und vier Türmen. Sie wurde Stein für Stein von ihrem ursprünglichen Standort im alten Portomarín wegen des Baus des Stausees Belesar versetzt und 1966 wiedereröffnet.
Ihre Fassade zeichnet sich durch ein riesiges Rosettenfenster mit mehr als 5 Metern Durchmesser aus (eines der größten in Galicien) sowie durch ein Portal mit drei Archivolten im Stil des Meisters Mateo.
Im Inneren, schlicht und elegant, stechen das spitzbogige Gewölbe, die Darstellung der 24 Ältesten der Apokalypse und die Figur des Pantokrators im Tympanon hervor. Vom inneren Gang aus gelangt man zum Wehrgang und zu den gezinnenbewehrten Türmen, was ihren Verteidigungscharakter unterstreicht.
Die Kirche wurde 1931 zum historischen-künstlerischen Denkmal erklärt.