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Nautic Destination

Miño-Mündung

Über dieses Kulturerbe

Bevor der Miño-Fluss in den Atlantik fließt, bildet er ein Ästuar (Mündung), das als eines der wichtigsten Feuchtgebiete der iberischen Halbinsel gilt, mit dem Zusammenkommen von zwei Ökosystemen, dem Fluss und dem Meer. Sie umfasst die Gemeinden A Guarda und O Rosal und erstreckt sich über 15 km und dient als natürliche Grenze zwischen Spanien und Portugal.

Sie gehört zur Sonderschutzzone Baixo Miño (ZEC) innerhalb des Natura 2000 Netzwerks. Dieses Gebiet erstreckt sich über die letzten 80 Kilometer des Flusses Miño und sein sozioökonomischer Einfluss bedeckt die Gemeinden A Guarda, O Rosal und Tomiño.

Die Miño-Mündung (das Ästuar) ist als ein besonderes Vogelschutzgebiet (ZEPA Esteiro do Miño) anerkannt, da es möglich ist, Vogelkolonien zu beobachten, die diesen Ort zum Überwintern oder Nisten wählen. wie der Seggenrohrsänger „Acrocephalus paludicola“, der Zwergdommel „Ixobrychus minutus“ oder der grosse Brachvogel „Numenius arquata“. Zu den Überwinterungspopulationen gehören die Reiherente „Aythya fuligula“, der Tridaktylstrandläufer Sanderling „Calidris alba“, der Sandregenpfeifer „Charadrius hiaticula“ und der eurasische Austernfischer „Haematopus ostralegus“

Es gibt auch Sippen anderer Gruppen wie des Gelbflügelsalamanders „Chioglosa lusitanica“ oder des Otter „Lutra lutra“

Während der gesamten Mündung herrschen fluvial-marine Lebensräume vor, mit dem Vorhandensein von mit Sand/schlamm gebildeten Gezeitenbänken, Salzwiesen und Schilf. Die Sedimentablagerungen bilden auf der galicischen Seite mehrere Inseln von beträchtlicher Größe (Canosa, Morraceira do Grilo, As Varandas, Pozas), mit breiten Graslandschaften und teilweise reichlich bewaldet. Die Strände des Ästuars, d.h. der Mündung, haben auch ein interessantes Dünensystem mit Pflanzen, die speziell auf Dehydration und Salzgehalt abgestimmt sind.

Seit 1965 ist es auch in der "Liste der europäischen und nordafrikanischen Feuchtgebiete von nationaler Bedeutung" und im Besonderen Schutzgebiet für Naturwerte (ZEPVN) enthalten.

Der Weg PRG-160, fängt in der Pfarrkirche San Lorenzo an, führt durch die erste Etappe des portugiesischen Küstenwegs in Galicien und verbindet sich mit dem Blauen Weg vom Strand von O Muíño, dem Küstenweg aus dem Gebiet von O Puntal und auch durch die jüngsten römischen Salzlagerstätten.

Um mehr zu erfahren

Das Ästuar des Flusses Miño gehört zur Sonderschutzzone (ZEC = Zona Especial Conservación-Untere zone des Miño) innerhalb des Natura 2000-Netzes. Dieses Gebiet erstreckt sich über die letzten 80 Kilometer des Flusses Miño und seine sozioökonomische Einflusszone umfasst die Gemeinden A Guarda, O Rosal und Tomiño.

Diese als besonderes Vogelschutzgebiet anerkannte Feuchtgebietszone (ZEPA) von Ästuar des Flusses Miño) liegt auf dem letzten Abschnitt des Miño-Flusses, bevor es in den Atlantik fließt, und umfasst eine Fläche von 16,97 Km2.

Es zeichnet sich die Gruppe der marinen und küstennahen Habitats aus, von denen die küstennahen Lebensräume und der halophytischen Vegetation am besten vertreten ist.

Die ZEPA „Ästuar des Miños“ umfasst eine bedeutende Kolonie von Zug- und Brutvögeln wie der Seggenrohrsänger „Acrocephalus paludicola“, der Zwergdommel „Ixobrychus minutus“ oder der grosse Brachvogel „Numenius arquata“. Zu den Überwinterungspopulationen gehören die Reiherente „Aythya fuligula“, der Sanderling „Calidris alba“, der Sandregenpfeifer „Charadrius hiaticula“ und der eurasische Austernfischer „Haematopus ostralegus“

Auch in der Umgebung befinden sich Sippen anderer Gruppen wie der Gelbflügelsalamander Chioglosa lusitanica oder das NutriaLutra-Lutra.

Der Miño verbindet Ökosysteme wie Ästuarhabitate mit einem ausgedehnten Gebiet aus Schilf und feuchten Wiesen, Inseln und Sandbänken mit Küstenelementen wie Dünensystemen und intertidalen Felszonen.

Es gibt einen Weg, PRG-160, der von der Pfarrkirche San Lorenzo aus in Richtung Fluss führt und durch die erste Etappe des portugiesischen Küstenwegs in Galicien führt, um dann zu den Vogelobservatorien zu gelangen. Sie führt die letzten Kilometer bis zur Mündung des Flusses Miño im Gebiet von O Puntal und endet an der Stelle von O Seixal. Die Route beinhaltet Tafeln mit Informationen über die Bedeutung der Mündung, der Fauna, der Vegetation und der ökologischen Aspekte. Dieser Weg verbindet sich mit dem Blauen Pfad vom Strand von Muíño, mit dem Küstenweg vom Gebiet O Puntal und führt auch in der Nähe der jüngsten römischen Salzlagerstätten.

Um es besser kennenzulernen

Ein Ästuar ist der breiteste und tiefste Teil einer Flussmündung und entsteht, indem das Süßwasser des Flusslaufs mit dem Salz des Ozeans vermischt wird, wenn die Flut steigt. Die etwa 15 Kilometer lange Miño-Ästuar liegt in den Gemeinden A Guarda und O Rosal in der Provinz Pontevedra und grenzt an unser Nachbarland Portugal.

In diesem Ästuar gibt es eine große Vielfalt an Vögeln. Aus diesem Grund gehört es zum Natura 2000-Netzwerk und gilt als besonderes Vogelschutzgebiet, ist aber auch seit 1965 auf der "Liste der europäischen und nordafrikanischen Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung" vertreten. Andererseits hat es Flussinseln, Sandbänke sowie eine breite Darstellung der autochthonen Flora an seinen Ufern, wobei Kiefernwälder, Steineichen, Korkeichen, und Akazien im Vordergrund stehen.

Galerie

Miño-MündungMiño-Mündung

Lage

Ort
La Guardia
Gemeinde
A Guarda
Provinz
Pontevedra
Land
Spanien

Das Gut

Typ
Ästuar
Öko-Reiseziel
Río Miño
Umgebung
Natürlich
Relevanz
International

Anreise

Zugang
Über See Über Land
Entfernung
Caminando desde el puerto: 40 minutos. Distancia en coche: 9 minutos

Der Besuch

Besuchbar
Ja
Interpretation
Broschüren und Informationstafeln
Barrierefrei
Parkplatz
No

Koordinaten

Latitud
41.87054100
Longitud
-8.87360600