Zum Hauptinhalt springen

Nautic Destination

Naturlehrzentrum. Flussstrand von Vilarello. LIC. Ökomueseum

Über dieses Kulturerbe

Valga besitzt mehrere Naturräume, die sich im Ökomuseum von Valga zusammenschließen. Das Museum besteht aus einer Reihe von Orten mit großer Bedeutung für die Natur, deren zentrales Element das Wasser ist.

Zur Zeit besteht dieses Netzwerk aus vier bedeutsamen Orten: die Wasserfälle des Flusses Valga, die Lagune Mina-Mercédes, der Monte Beiro und der Flussstrand von Vilarello.

Zu den Wasserfällen von Parafita und Raxoi gelangt man, indem man einen Wanderweg am Fluss Valga entlang geht. Auf der gesamten Route erlebt man wunderschöne Uferwaldgebiete, wo sich auch verschiedenste Mühlen befinden. Unter den Wasserfällen von Parafita ist besonders der sogenannte Große Wasserfall hervorzuheben. Das Wasser stürzt über eine Steinwand sechs Meter in die Tiefe und formt ein Becken von einzigartiger Schönheit. Geht man den Weg flußaufwärts weiter, so findet man den Kleinen Wasserfall, wo ein perfekter Ort für eine Pause ist.

Was heute die größte Lagune der Provinz Pontevedra ist, war ursprünglich ein Gebiet zum Abbau von Tonerde. Die Lagune erstreckt sich über 30.000 m2 . In der Mitte der Lagune erlangt sie eine Tiefe von 20 Metern. Um die Lagune herum erstrecken sich 900 Meter Spazierweg mit Baumbewuchs und Rastplätzen sowie Aussichtspunkten.

Der Aussichtspunkt am Monte Beiro befindet sich auf einer Höhe von 140 Metern. Von dort lässt sich das Tal des Flusses Ulla überblicken, ganz in der Nähe der Meeresmündung, die die Ria de Arousa formt, der Gebirge von O Barbanza und der Hügel- und Berglandschaft von Oleirón, Meda und Xesteiras.

Der Aussichtspunkt verfügt über eine Windmühle, welche zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut wurde und derzeit restauriert wird.

In diesem Ökomuseum befindet sich ebenfalls der Flussstrand von Vilarello am Fluss Ulla. In der Nähe der Feuchtgebiete des Ulla gelegen, besteht die Flora und Fauna dieses besonderen Lebensraumes aus Ökosystemen von großem ökologischem Wert. Dort finden sich zum Beispiel Sumpfgebiete, Flussebenen und Binsengewächse. Dieses Gebiet gehört zum Netzwerk Natura 2000 als besondere Schutzgebiete des Flussnetzes Ulla-Deza.

Der Strand verfügt nicht nur über das Areal, sondern auch über einen Steg, Duschen, eine Bar-Cafeteria und ausgedehnte Grünflächen.

Um mehr zu erfahren

Das Ökomuseum besteht aus Gebieten innerhalb des Netzwerkes Natura 2000, das mit seinen 1.633 Hektar ein wichtiges Flussnetz in der Umgebung des Flusses Ulla umfasst. Es wurde als besonderes Schutzgebiet des Flussnetzes Ulla-Deza deklariert und durchquert sowohl die Gemeinden von Touro, Boqueixón, Vedra, Teo, Ames, Brión, Rois, Padrón, Dodro und Rianxo in der Provinz A Coruña, als auch Catoira, A Estrada, Pontecesures, Silleda, Valga y Vila de Cruces in der Provinz von Pontevedra.

Was die umliegende Flora betrifft, ist die Eiche Quercus robur der am häufigsten vorkommende Baum im Flussgebiet des Ulla, obwohl sein Bestand durch menschliches Eingreifen stark verringert wurde und nur noch an wenigen Stellen am Flussufer und an unzugänglichen Abhängen zu finden ist. Die häufigste Gebüschbildung ist die Ginster-Heidelandschaft an den gerodeten Abhängen und ihre Farbvarianten bieten zu fast jeder Jahreszeit einen landschaftlichen Reiz. Der Uferwald besteht aus der Erle Alnus glutinosa, der Esche Fraxinus spp., der Birke Betula alba und der Weide Salix spp.

Das Flussgebiet Ulla-Deza ist eines mit dem größten Lachsaufkommen Galiciens. Dort findet man noch den atlantischen Lachs Salmo salar, der Orte zum laichen sucht. In diesem Gebiet sind die Fischbestände der Forelle Salmo truta, des Meerneunauges Petromyzon marinus oder des Aals Anguilla anguilla von enormer ökologischer und wirtschaftlicher Wichtigkeit.

Besonders nennenswert sind ebenso die Vogelarten und Säugetiere die sich an den Lebensraum des Flusses angepasst haben. Die Präsenz der Wasseramsel Cinclus cinclus, des Eisvogels Alcedo atthis, der Gebirgsstelze Motacilla cinerea, des Fischreihers Ardea cinerea,des Fischotters Lutra lutra, des Pyrenäen-Desman Galemys pyrenaicus und des Dachses Meles meles ist bemerkenswert.

Um es besser kennenzulernen

Der Flussstrand von Vilarello, in der Gemeinde von Cordeiro, in Valga, ist ein kleines Gebiet von 70 Metern Länge. Dieser Strand befindet sich bereits am Beginn des Flusses Ulla, seewärts von der Ria de Arousa.

Dieses Gebiet ermöglicht es, sich dem Fluss Ulla zu nähern. Die Flora und Fauna, die man dort vorfindet, ist von großem ökologischem Wert, wie zum Beispiel Sumpfgebiete, Flussebenen und Binsengewächse. Somit wird die Mündung des Ulla zu einem wichtigen Naturbereich. Nicht umsonst ist er ein Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) und in das Netzwerk Natura 2000 aufgenommen worden. Außerdem verfügt der Flussstrand über verschiedene Instalationen, um einen angenehmen Tag zu verbringen: es gibt eine Cafeteria, Essbereich mit Grill, Kinderspielplatz, Badebereich und sogar ein Freilufttheater.

Die Gemeinde Valga hat weniger als 7000 Einwohner und gehört zur Provinz von Pontevedra. Nördlich grenzt Valga an die Gemeinden Dodro und Pontecesures und südlich an Catoira und Caldas de Reis.

Galerie

Naturlehrzentrum. Flussstrand von Vilarello. LIC. ÖkomueseumNaturlehrzentrum. Flussstrand von Vilarello. LIC. Ökomueseum

Lage

Ort
Cordeiro
Gemeinde
Valga
Provinz
Pontevedra
Land
Spanien

Das Gut

Typ
Strand
Öko-Reiseziel
Ría de Arousa
Umgebung
Natürlich
Relevanz
International

Anfahrt

Zugang
Über See Über Land
Entfernung
0 km

Der Besuch

Zugänglich
No
Parkplatz
No
Beschildert
Ja

Koordinaten

Latitud
42.70564000
Longitud
-8.70598900