Vilanova de Arousa is teine Küstengemeinde, die zur Region O Salnés innerhalb der Ría de Arousa gehört, wie der Name schon sagt. Diese Gemeinde hat wunderbare Landschaften und Strände, die Genies wie Ramón María del Valle Inclán und die Brüder Julio und Francisco Camba inspiriert haben.
Unter den Denkmälern religiöser Architektur ragt die Kirche Santa María de Caleiro heraus, einTempel im romanischen Stil, der einenTeil der primitiven romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert bewahrt, obwohl ihre ursprüngliche Struktur im Laufe der Zeit verändert wurde. Die Kirche weist weitere architektonische Elemente aus dem 16. Jahrhundert auf und umfasst eine Kapelle aus dem 16.Jahrhundert, die Capilla del Cristo de los Crespol, die von Pedro Otero geschaffen wurde, mit rechteckigem Grundriss und Sterngewölbe.
Das Pazo de Rúa Nova aus dem 16. Jahrhundert wurde zum historischen Kunstdenkmal erklärt und ist mit dem Leben und Werk von Valle-Inclán verbunden. Es hat vier verschiedene Körper, die miteinander verbunden sind. Von der Kulisse heben sie mit dem Zinnengatter und dem Turm mit Solaina eine Kapelle aus dem 18. Jahrhundert hervor, die San Miguel gewidmet ist, und einen Körper, der mit zwei Wappen verbunden ist.
In der Straße Luces de Bohemia, die auf eines der Werke des Schriftstellers Valle-Inclán anspielt, befindet sich das Haus-Museum in dem ergeboren wurde. Auch "Casa do Cuadrante" genannt, ist ein Pazo, der im 16. Jahrhundert auf einer alten Festung errichtet wurde.
Ganz in der Nähe der Küste, auf einemVorgebirge, steht der Turm von Cálogo, der zu den Überresten eines alten Klosters aus dem 9. Jahrhundert gehört. Der Tradition zufolge diente sie der Signalisierung von Schiffen und möglicherweise auch der Verteidigung gegen Wikinger Angriffe. Das Kloster von Cálogo wurde zwischen 844 und 846 angegriffen, weil die Mündung von Arousa das Tor zuGalicien war.
Die Wikinger invasionen begannen zwischen 793, als der Angriff auf das englische Kloster Lindisfarne aufgezeichnet wurde, und endeten 1066 mit den Schlachten von Stamford Bridge und Hastings. In Galicien kamen sie um 844 an und ihr Einganstor war die Ría de Arousa.
Einer der entscheidenden Gründe für die Wikinger invasionen war der Mangel an ausreichenden Ressourcen in den skandinavischen Ländern, sie waren viel kälterals heute, der Hunger machte die Skandinavier auf die Suche nach neuen Ländern und Orten mit dem daraus resultierenden Kulturschock. Sie tun dies durch Handel in besonderer Weise, aber auch durch Plünderung, die das Bild ist, das von ihnen am meisten geblieben ist.
Sowohl in O Salnés als auch im restlichen Galizien brachten die Wikinger kurze Zeit, sie konnten nie mit ihnen verhandeln, da sie mit den Waffen empfangen wurden, und mussten daher jede Art von Siedlung verwerfen. Dies geschah in anderen Teilen Europas wie in Frankreich. Es gab jedoch einen klaren Grund, sich der Region O Salnés zu nähern, dem Reichtum, der durch die Wallfahrten nach "Jakobusland" (Santiago de Compostela) entstanden war.
Sie hinterließen keine Spuren in der Gegend, da ihre Siedlungen in der Regel aus Holz und verderblichen Materialien bestanden. Was den Einheimischen jedoch auffiel, war die Form ihrer Boote, die schneller über die Meere segelten. Vom "Drachen" der Wikinger nahmen sie das Muster, um die vielseitigen Dornas herzustellen, die jahrhundertelang bis zur Erfindung des Motorbootes verwendet wurden.
Es gibt immer noch Verteidigungsanlagen wie den Torre do Oeste in Catoira, die nicht nur vor den Wikingern schützten, sondern auch der Verteidigung gegen spätere Angriffe der Sarazenen und Piraten dienten. Sie waren neben der Festung von A Lanzada eine der wichtigsten Festungen der damaligen Zeit.
Der erste Angriff der Wikinger in der Ría de Arousa war auf das Kloster von Cálago in Vilanova de Arousa, der zwischen 844 und 846 datiert wird. Es ist sehr wenig bekannt, aber die Daten deuten darau fhin, dass es vollständig zerstört wurde. Das Kloster wurde als Alarm anlage benutzt, um die Menschen zu warnen, wenn solche Angriffe statt fanden.
Unter den Kriegsherren der Wikinger, die durch O Salnés kamen, sind so berühmte Namen wie Bjorn "Eisenhaut" Ragnarsson. Nach ihm kamen andere, wie Olaf Haraldsson, der schließlich der norwegische Schutzheilige Olaf warden sollte. Ein weiterer wichtiger Anführer der Wikinger war Ulf, der schließlich den Spitznamen "el Gallego" oder "Wolf von Galicien” (Lobo de Galicia) erhielt und zu Beginn des 11. Jahrhunderts mehrere Raubzüge machte. Es gab auch Gunderedo, dessen Truppen die Schlacht von Fornelos gewannen und mehr als ein Jahr lang durch ganz Galicien reisten.
Die Gemeinde von Vilanova de Arousa in der Provinz Pontevedra, in der Region O Salnés, ist ein Ort mit Altertum und daher mit Geschichte.
Am Strand von As Sinas, so wie in Tremoedo und Baión, wurden paläolithische Überreste aus der Bronzezeit gefunden. Es gibt auch Überreste einer Castreña-Kultur in Baión, einer römischen Besatzung in Tremoedo und in der römischen Brücke in Ponte Arnelas.
Vilanova ist ein Gebiet von Türmen und Pazos (Herrschaftshäuser) unterdenen der Pazo de Baión und der Pazo del Marqués de Bolaños, der in eine Salzfabrik umgewandelt wurde, hervorstechen. Auch der Pazo de Rúa Nova wurde auf einer alten Festung aus dem 14. Jahrhundert errichtet und 1976 zum Nationalmonument erklärt.
Andererseits hat sich Vilanova schon immer als Fischerei hafen hervorgetan, da es bereits im 16. Jahrhundert ganz Kastilien mit Fisch belieferte und mit der Ankunft der Katalanen wurden Salz- und Konservenfabriken gegründet. Heute ist der Fischfang und die Produktion von Meeresfrüchten eine der wichtigsten Aktivitäten in der Gemeinde.